Schleifen und Medaillen und was noch?

Am vergangenen Wochenende waren fünf Reiterinnen der Pferdefreunde Ampflwang in Straßwalchen am Islandpferdehof Burghauser um bei den Salzburger und Tiroler Meisterschaften mit zureiten. Trotz des Regens und des Windes der am zweiten Tag aufkam, haben unsere Reiterinnen eine tolle Figur gemacht.

Siege, Platzierungen und Qualifikationen
Die Leistungen der Reiterinnen und der Pferde waren gut und die Ritte waren schön anzusehen. Kathi Stix und ihr Oskarsteinn haben sich in der Töltprüfung A-qualifiziert und sind in der Gesamtwertung Zweite geworden. Daniela Schimon mit Hrimandi ist in der Gesamtwertung C auf einen zweifellosen tollen 1. Platz in der Allgemeinen Klasse gelandet. Julia Spitzer mit Stromur ist in ihrer Klasse im F2 auf den ersten Platz geritten. Auch Isabell Karmus und Nicole Starzinger mit Saedynur und Ostara haben sich in verschiedenen Bewerben in die Endausscheidung qualifiziert und konnten dort nochmals Plätze verbessern und so auch Schleifen und Medaillen mit nach Hause nehmen. – Wir gratulieren!

Training – der Weg ist das Ziel
Beim Reiten ist jedoch nicht das wichtigste, sich auf Turnieren zu beweisen sondern ein ständiges Lernen zu forcieren. Dabei sind ständiger Unterricht, das Eingehen in die Materie und der Wille, sich zu verbessern unabdingbar. Es sind viele Kleinigkeiten, die bei einem gut Ritt am Turnier zusammenspielen müssen, im Training kann genau an diesen gefeilt werden. Man lernt nie aus!

Erlebnis „Turnier“
Wer zu ersten Mal im Tölt auf der Ovalbahn geritten ist, möchte nichts anderes mehr tun. So ging es auch mir, als ich als Kind auf kleineren Hausturnieren gestartet bin. Es ist ein wunderbares Gefühl. Etwas Nervenkitzel kommt dann am Turnier dazu. Verschiedene Details werden dabei interessant: Wer reitet gemeinsam in der Gruppe? Als erster einreiten oder doch lieber warten? Riskieren oder auf Sicherheit reiten? Welcher Bewerb ist der richtige für mich und mein Pferd? Wie viele Starter sind es gesamt?
ABER: Vor allem aber ist es das Erlebnis, der Nervenkitzel bei der Durchsage der Wertnoten die das Reiten von Turnieren lustig macht. Man trifft viele Leute, man bekommt wieder viel erzählt von anderen Höfen und Pferden. Man kann Kontakte knüpfen und sich vernetzen. Vielleicht hat man neue Ideen oder man lernt einfach nur wie man es „nicht“ macht! Für jeden Reiter bzw. jede Reiterin lohnt es sich gewiss, sich einmal in das Turniergeschehen zu begeben.

Mein Tipp:

  • Mit kleinen Turnieren anfangen, mit der eigenen Trainerin das Vorhaben besprechen
  • Sich gut erkundigen: Impfschutz, Hufbeschlag, ÖTO-I und FIPO sollten bekannt sein, das Verhalten am Turniergelände samt dem Regelwerk ist dabei eine gute Grundlage – oft hilft aber einfach auch FRAGEN!
  • Eine gute Zusammenarbeit mit Trainern und Helfern ist unumgänglich

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